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Mikroplastik kann bösartige Veränderungen in Lungenzellen auslösen

Das Forschungsteam des Translational Thoracic Oncology Laboratory konnte erstmals nachweisen, dass Mikro- und Nanoplastikpartikel bösartige Veränderungen in Lungenzellen auslösen können. Die Ergebnisse wurden im Journal of Hazardous Materials veröffentlicht.

Im Rahmen der Studie untersuchte das Forschungsteam um Karin Schelch, Balazs Döme und Büsra Ernhofer (Translational Thoracic Oncology Laboratory), wie Polystyrol-Mikro- und Nanoplastik (PS-MNPs) mit verschiedenen Lungenzelltypen interagieren. Polystyrol ist ein in Gegenständen des Alltags weit verbreiteter Kunststoff, der unter anderem in Lebensmittelverpackungen und Einwegartikeln wie Joghurt- oder Coffee-to-go-Bechern vorkommt.

Das überraschende Ergebnis der Forschungen: Gesunde (nicht-maligne) Lungenzellen nehmen besonders kleine Partikel (0,00025 Millimeter) von PS-MNPs deutlich stärker auf als bereits bösartige Krebszellen – und reagieren mit biologischen Veränderungen, die einmal mehr die Gefahr durch MNP für die Gesundheit verdeutlichen.

Die Studie wurden im Journal of Hazardous Materials veröffentlicht. 
DOI: 10.1016/j.jhazmat.2025.139129

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