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ORF2 Mayrs Magazin: Lungenkrebs - Früherkennung rettet Leben

In der ORF-Sendung „Mayrs Magazin“ weist Univ.-Prof. Dr. Clemens Aigner, Leiter der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie, darauf hin, dass Lungenkrebs häufig erst in einem späten Stadium erkannt wird, was die Prognose erheblich verschlechtert.

Lungenkrebs zählt nach wie vor zu den gefährlichsten Krebserkrankungen weltweit – vor allem deshalb, weil er in frühen Stadien meist symptomlos verläuft und daher häufig erst spät erkannt wird.

„Wir erkennen Lungenkrebs oft erst dann, wenn Heilung kaum mehr möglich ist“, warnt Univ.-Prof. Dr. Clemens Aigner, Leiter der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie an der MedUni Wien, in der ORF-Sendung „Mayrs Magazin“.

Die späte Diagnosestellung ist einer der Hauptgründe für die hohe Sterblichkeitsrate bei Lungenkrebspatient:innen. Umso dringlicher sei es laut Aigner, gezielete strukturierte Früherkennungsprogramme für Risikogruppen zu etablieren – vergleichbar mit bestehenden Screenings bei Brust- oder Darmkrebs.

Eine rechtzeitige Diagnose könne die Heilungschancen signifikant erhöhen, da viele Lungenkarzinome im Frühstadium noch gut behandelbar sind. Ebenso entscheidend sei es, die Bevölkerung umfassend über Risiken und Vorsorgemöglichkeiten zu informieren.

Zum ORF2 Beitrag: 2:12'-6:52'